Zitate Franz Josef Strauß - Bastian Atzger

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Zitate von Franz Josef Strauß

Franz  Josef Strauß war und ist sicherlich einer der  umstrittensten Politiker der deutschen Nachkriegsgeschichte. Er hatte seine menschlichen Fehler, aber er brillierte durch seine Intelligenz und seine und scharfsinnige Rhetorik - eine Qualität, die man in der Politik heutzutage kaum noch findet. Er war der erste wirkliche Europäer und sein Motto "Freiheit nach innen und Friede nach außen" konnte nicht einmal von einem Journalisten aus der Geschichte getilgt werden, der ihn aus Neid und Missgunst in der Öffentlichkeit zu einer "rechten Gefahr" abzustempeln versuchte. Wer sich bemüht, auf Fakten basiert den wahren 'FJS' zu suchen, der wird überrascht sein, wie sehr dieser Mensch von dem Bild abweicht, das die Medien seiner Zeit von ihm gemalt  haben.

Um die besten Zitate dieses Mannes nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, sei ihm diese Seite gewidmet. Seine Zitate sind in folgende Kategorien eingeteilt


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Franz Josef Strauß Zitate - über sich selbst:

„Ich habe nie beschlossen Politiker zu werden, aber ich bin es unter dem   Zwang der Stunde geworden, um vielleicht in Erfüllung meiner instinktiv verstandenen Pflicht meinen Beitrag dafür zu leisten, dass die  deutsche Politik nie wieder auf schreckliche Irrwege kommen solle, wie wir sie erlebt haben und dass dem deutschen Volk eine dritte  Katastrophe im gleichen Jahrhundert und später erspart bleiben möge.“

„Ich bin der, der ich war, und ich bleibe der, der ich bin.“

„Ich bin weder bei der einen noch bei der anderen extremen Richtung jemals geschult worden, sondern bin in meinem ganzen Leben Demokrat gewesen.“

„Es ist mir egal, wer unter mir Bundeskanzler wird.“

„Ich will lieber ein kalter Krieger sein als ein warmer Bruder.“

„Politiker und Schauspieler haben manches gemeinsam. Ferner glaube ich, dass es  in der Kunst der politischen Verstellung größere Meister gibt als mich.“  (Franz Josef Strauß über sich selbst)

„Schmidt ist der bessere Schauspieler, ich bin der bessere Politiker.“ (1980,  Franz Josef Strauß  über Ex-Kanzler Helmut Schmidt, SPD)

„Das eine ist die mit allen Mitteln der psychologischen Kriegsführung seit  Jahrzehnten gegen mich betriebene Kampagne, in der man einen Buhmann  aufbauen wollte, und zum  Teil aufgebaut hat, es sieht ja so aus als ob  ich entweder schuhplattelnd, lederhosentragend nach einem Gegner  suchend, mit einem Stilett im Mund, blutrünstige Schreie ausstoßend, mich durch Europa wälze oder durch Europa bewege oder was auch immer.“

„Für mich ist's gar nicht mehr schön: Der Wehner kommt nicht mehr, der  Schmidt will nicht mehr, was hab' ich da noch in Bonn verloren?“ (1982,  Franz Josef Strauß zu Spekulationen er würde ins Kabinett Kohl  eintreten)

„Ich halte mich an ein Gebet der Kirche, das ich schon als Ministrant mit   zunehmender Lateinkenntnis verstanden habe: Er mag gesündigt haben,  aber er hat Gott nicht geleugnet, sondern an ihn geglaubt.“

„Sie brauchen sich über die Versorgung meiner Person und meiner Familie  keine Sorgen zu machen! Diese Frage ist bis zum Einmarsch der Roten  Armee weitgehend geregelt.“

„Dankbar rückwärts, mutig vorwärts, gläubig aufwärts.“

„Ich bin nicht dafür bekannt, daß ich Kreide fresse, um eine angenehmere Stimme oder eine angenehmere Diktion vorzutäuschen, sondern ich bin dafür bekannt, dass ich sage, was ich denke, und dass ich auch das denke, was ich sage.“

„Im übrigen weiß ich als Politiker genau, dass ich erst bei meiner  Grabrede erfahren werde, wie gut ich gewesen bin, aber dass ich auch  bei jedem Wahlkampf höre, wie schlecht ich bin.“ (1959, im Bayerischen  Rundfunk)

„Das Mögliche tun, das Unmögliche lassen, Grenzen anerkennen aber großzügig auslegen.“

„Ich bin immer da, wo man mich nicht vermutet.“

„Ich weiß, daß ich ein führendes Mitglied des Vereins für deutliche Aussprache bin.“

„Ich darf auf eines einmal hinweisen: Es gibt zwei verschieden  Straußbilder. Das eine ist der wirkliche Strauß mit seinen Vorzügen und  Fehlern, mit seinen Tugenden und Schwächen, mit seinen Licht- und  seinen Schattenseiten. Ich bin ein Mensch mit seinem Widerspruch, eine  Person der Zeitgeschichte, die natürlich auch im Urteil umstritten ist, das sind wir alle. Und das andere ist die negative Propagandafigur,  die man aber mit allen Mitteln der psychologischen Kriegsführung zu  einem Unhold, einem Dämon, zu einem Teufel in Person zum Zwecke der Täuschung der Wähler machen wollte.“

„Hart in der Sache, aber verbindlich in der Form.“ (Strauß über seine Art zu verhandeln)

„Ich  weiß, dass ich mich in meinem Leben schon einige Male geirrt habe und   befürchte, dass das auch in Zukunft nicht mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden kann. Ich hoffe, dass ich der einzige bin, für  den das zutrifft und alle anderen sich nie werden irren können.“

„Ich bin g'scheit und faul, daher zum Truppenführer geeignet.“

„Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe. Ich meine aber größtenteils andere, als die, die man mir vorwirft.“

„Eines kann ich den Herren auch sagen: Ich stehe dem kleinen Mann – ob es der   Ruhr-Kumpel an Rhein und Ruhr ist, ob es der Arbeiter am Flugplatz in   Berlin ist, ob es der Taxi-Chauffeur in Hamburg ist, ob es die breite Schicht der Hausfrauen ist – ich stehe denen näher als die meisten der hohen Funktionäre und Manager, gleichgültig in welchem politischen  Lager  sie stehen. Ich komme aus dem Milieu einer Arbeitervorstadt, ich  bin mit seinen Problemen großgeworden, ich kenne die Sprache des  Volkes, ich  kenne die Mentalität und Psychologie der breiten Schichten  und der breiten Massen unseres Volkes nicht deshalb weil ich studiert  habe, weil ich Theaterwissenschaften studiert habe, weil ich auf  Schauspieler getrimmt worden bin. Nein, meine Damen und Herren, weil  das meine Natur ist, weil das meine Herkunft ist und weil ich da mehr politische Heimat habe, als in manchen Häusern der vornehmen und  reichen, die heute um  Helmut Schmidt herumschwänzeln.“

„Ich bin keiner der sich gern selber auf die Schulter klopft und auch  rundum alten Kameraden auf die Schulter klopft und dann sagt: Was waren denn wir für vorzügliche Helden. Das ist nicht der Sinn meiner  Ausführungen. Sondern der Sinn meiner Ausführungen ist, dass man, ohne  nach opportunistischen Grundsätzen oder opportunistischen Erwägungen zu  schielen, in bestimmten historischen Momenten das Richtige und Notwendige tun muss.“


Franz Josef Strauß Zitate - über Politik und Wirtschaft

„Politik, vor allem aber die für ein Volk lebenswichtige Außen- und   Sicherheitspolitik, muss den Menschen eine Vorgabe machen. Wenn die   Politiker von der Richtigkeit der eigenen Sache überzeugt sind, diese erarbeitet, durchdacht und formuliert haben, müssen sie diese ihre  Sache dem Volk gegenüber auch dann vertreten, wenn sie nicht gefällt.  […] Man kann geistig moralische Führung nicht durch eine Serie von Meinungsumfragen ersetzen.“

„Erstens: Unser Wohlstand, unsere hohen Lebensansprüche und unser System der  sozialen Sicherheit hängen von der Leistungsfähigkeit und Ertragskraft  unserer Wirtschaft ab. Zweitens: Leistungseinkommen sind wichtiger als Übertragungseinkommen. Der Sozialstaat lebt von der Leistungskraft und  dem Leistungswillen seiner Bürger und nicht von der Umverteilungsmasse   und Umverteilungsfantasien der Funktionäre und der Bürokraten.“

„Der Reichtum kommt nicht von der Umverteilung, der Reichtum kommt von Fleiß und Leistung.“

„Das heutige politische Leben wird leider stark von den anpassungsfähigen und geländegängigen Typen bestimmt.“

„Der   Unterschied zwischen Helmut Schmidt und mir besteht darin, dass ich  stets ungenau richtig liege und er immer exakt falsch liegt.“

„Feind, Todfeind, Parteifreund.“

„Wenn man an eine große bayerische Partei denkt, dann fällt keinem der Begriff SPD ein, geschweige denn FDP oder gar noch was anderes. Man braucht den Namen CSU garnicht zu erwähnen, man braucht nur von der großen bayerischen Partei zu reden. Dann hat jeder vor sich: Bayern,  die weiß-blaue Rautenfarbe, das Bild unserer Landschaft, das Bild unseres Himmels und den Begriff der christlich-sozialen Union.“

„Sicher ist ihnen das Wort Schumpeters bekannt, dass sich eher ein Mops einen Wurstvorrat halten kann, als dass ein Parlament darauf verzichtet, vorhandenes Geld auszugeben!“ (1967, auf dem Deutschen Industrie- und   Handelstag)

„Maximale Lebenserwartung hat ein Politiker, wenn er sich aggressiv in der Politik und defensiv im Straßenverkehr verhält.“

„Eine der dümmsten Vorstellungen, die man haben kann, ist die, den Arbeitnehmer am Produktivkapital beteiligen zu müssen.“

„Es lohnt sich meistens, die Prognosen der Meinungsforscher nicht gelesen zu haben.“

„Geld ist scheu wie ein Reh, aber geil wie ein Bock.“

„Popularität und politisches Gewicht sind nicht deckungsgleich.“

„Ich   bin kein Anhänger einer Staatspartei, denn eine Staatspartei riecht nach Ein-Parteien-System. Und ein Ein-Parteien-System ist genauso unerträglich wie eine parteipolitische Vielzersplitterung. Wir brauchen  eine Opposition. Eine echte Opposition, nicht diese Wackersdorfer Marschierer (Linke Demonstranten gegen eine Wiederaufbereitungsanlage,   Anm.).

„Der Politiker, wenn er Erfolg hat, ist immer auch ein Protegé der Geschichte, in guten wie in bösen Zeitläufen.“

„Nein,  das zweite Mal, das erste Mal kam ich aber nur bis Stalingrad.“  (Antwort die Frage von Michail Gorbatschow, ob er das erste Mal in der  UdSSR sei)

„Dieses Europa hat ein gemeinsames Schicksal und eine gemeinsame Zukunft. Was liegt näher, als dass es zu einer gemeinsamen Politik kommen muss?“

„Wenn in Bayern die Uhren wirklich anders gehen sollten, dann haben wir –   soweit die Politik es vermag – diesen Beitrag zur geistigen Führung unseres Landes geleistet, damit in Bayern die Uhren richtig gehen und nicht aus Zeitgeist jeweils eingestellt werden müssen.“

„Die   Stimmung im Land lässt sich mit den 'fünf U' beschreiben:  Ungewissheit, Unsicherheit, Unbehagen, Unruhe und politische  Unzufriedenheit.“

„Die Zehn Gebote enthalten 279 Wörter, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300 und die Verordnung der Europäischen Gemeinschaft über den Import von Karamelbonbons hat exakt 25.911   Wörter.“

„Das beste Grün ist weiß-blau.“

„Die  erste Priorität ist auf Stabilität zu legen und [man hat] dabei  aufzuhören, die Haushalte aufzublähen, weil man so tut als ob man die Versprechungen erfüllen will - was man nie mehr kann - und gleichzeitig  eine Zinsknechtschaft einzuführen oder beizubehalten.“

„Ich  bin ein großer Anhänger des Rechtsstaates. Aber den großen Lumpen muss  man stärker aufs Hirn hauen als man die kleinen Leute verfolgt.“

„Erstens ist der Patient in einem Zustand, wo er unter zwei großen Beschwerden   leidet, nämlich Zerrüttung der Staatsfinanzen und Inflation mit steigender Arbeitslosigkeit, d.h. es gibt kein Rezept, das der   Bekämpfung beider Krankheiten dient. Man kann immer nur einer Krankheit   zu Leibe rücken, und jedes Rezept, das der einen Krankheit zu Leibe rückt, vermehrt das Übel auf der anderen Seite, so daß man also hier auch eines Tages zu einem dosierten Einsatz von Mitteln über längere   Zeit hinweg kommen muß.“

„Unser  Ziel muss es sein, und bleiben, dass ohne die CSU in Bayern, sowie ohne  und gegen die CDU/CSU in  Deutschland nicht das politische Geschick Bayerns und Deutschlands gestaltet werden kann.“

„Ich  greife mir ans Hirn, warum die politischen Pygmäen der CDU, die nur um  ihre Wahlkreise kämpfen, diese Zwerge in Westentaschenformat, diese Reclam-Ausgabe von Politikern, warum die sich empören über eine Haltung der Landesgruppe, wenn der Gegner, den wir meinen, tief betroffen  reagiert.“

„Wir  müssen endlich Schluss machen, das Risiko zu privatisieren, die Gewinne zu  sozialisieren und die Entscheidungen zu kollektivieren.“

„Es gibt ja wirklich in der CDU die Krankheit, die kenne ich schon seit  […] Jahren, die äußert sich also immer wieder in selbstmörderischen  Äußerungen nur aus Gründen interner Feindseligkeit, interner Rivalitäten oder neidhammelhafter Haltung.“

„Die Zeit des europäischen Nationalstaates im Stil des 19. Jahrhunderts ist abgelaufen.“

„Ich habe es mir auch gefallen lassen müssen, dass ich zehn Jahre lang wegen dieser, meiner heute dargelegten Grundeinstellung verhöhnt, verlacht, verleumdet beschimpft als Kriegsrisiko als Friedensfeind  diffamiert in  der Öffentlichkeit bloßgestellt worden bin. Und darum  erhebe ich heute  auch den Anspruch dieses Land politisch zu führen.“  (FJS im  Bundestags-Wahlkampf 1980)

„Ich sage nicht wir werden siegen, weil wir siegen müssen. Aber ich sage wir können siegen, wenn wir siegen wollen. Und wir werden siegen, weil wir  siegen wollen.“

„Es  muss meiner Meinung nach auch heute noch möglich sein, politische  Strategien zu entwickeln und durchzuführen – natürlich unter  Berücksichtigung des damit verbundenen Risikos – ohne vorher darüber auf dem offenen Markt Palaver zu halten. Andernfalls hören wir auf Politik zu machen, spielt sich Politik nur ab in Meinungsumfragen, in  den Schlagzeilen der Boulevardpresse, in aufgeregten Stammtischdiskussionen.“

„Sitzung ogsetzt, highetzt, abghetzt, ausanandergsetzt. Tagesordnung  festgsetzt, wieder abgsetzt. Kommissionen eigsetzt, besetzt, umbsetzt,  geschwätzt, nix gsagt, vertagt, z'letzt neu ogsetzt. Vui san  zsammakumma, nix is rauskumma, Sitzung umma.“

„Wenn es einer seriösen Rechtspartei  [...] gelingt, auf Dauer über die Fünf-Prozent-Hürde zu kommen, wäre die Kombination aus CDU, CSU und FDP nicht mehr mehrheitsfähig. [...] Eine Koalition von SPD und Grünen ist  für mich keine demokratisch akzeptable  Alternative. Der Gedanke einer Großen Koalition weckt mehr Unbehagen als Zuversicht. Wo also bleibt die Bewegungsfähigkeit der Union? [... Man] erkennt nicht, dass auf der  rechten Seite des Spektrums zwangsläufig ein Vakuum entstehen muss, wenn sich die CDU in Konkurrenz zur SPD auf einen Wettlauf nach links  einläßt. [...] Es geht nicht um rechtsradikale  Narren [...,] aber wenn  sich eine Rechtspartei bildet mit einem populistischen Programm und  einer charismatischen Führung, dann stimmt die ganze Lagertheorie von  CDU und FDP endgültig nicht mehr. Dann müßte man entweder mit dieser Rechtspartei und der FDP zusammengehen, was kaum möglich ist, oder [... das] Ziel einer neuerlichen [... linken]  Koalition wäre nach den nächsten oder übernächsten Bundestagswahlen erreicht.“


Franz Josef Strauß Zitate - über Gefahren durch Sozialisten, Grüne, Kommunisten, Extremisten und Vereinheitlichung

„Es wird Zeit, dass der rote Terror gebrochen wird.“

„Wir dürfen uns nicht im Kampf um die Sprache von den Sozialisten verdrängen lassen. Denn den Rückschlag der 1970er Jahre haben wir nicht zuletzt der Tatsache zu verdanken, dass die anderen sich der Sprache bemächtigt   haben, die Sprache als Waffe benutzt haben, dass sie Begriffe herausgestellt, mit anderem Inhalt gefüllt und dann als Wurfgeschosse gegen uns – nicht ohne Erfolg – verwendet haben. Und darum ist für mich der Kampf um die Sprache eine der wesentlichsten Voraussetzungen für die geistige Selbstbehauptung.“

„Man soll aus der Geschichte nicht lernen, um beim nächsten Mal schlauer, sondern um für immer weiser zu sein.“

„Ich halte die Grünen nicht für eine demokratische Partei.“

„Das  Ausland empfindet es schlichtweg als unerträglich, von Deutschland ohne Unterlass ermahnt und belehrt zu werden. Die Politik zum Schutze der Umwelt ist dafür nur ein Beispiel. Kein vernünftiger Mensch und schon gar nicht ein konservativer Politiker, für den das Bewahren ein wichtiges Wesenselement darstellt, wird sich dieser Herausforderung verweigern. Der emotionsgeladene Fanatismus aber, der in dieser Frage insbesondere von linken und grünen Kreisen praktiziert wird, stößt ab und alarmiert. Er weckt draußen Misstrauen gegen die irrationalen Deutschen, die offensichtlich wieder einmal glauben, am deutschen Wesen müsse die Welt genesen.“

„Irren ist menschlich, aber immer irren ist sozialdemokratisch.“ (1965, Franz  Josef Strauß auf einer CSU-Wahlveranstaltung zur Bundestagswahl in  Kitzingen)

„Ich werde   ihnen den Gefallen nicht tun, uns nicht tun, mir nicht tun, mich im Einzelnen mit Günter Grass auseinanderzusetzen. Den können sie behalten für den Wahlkampf ’69. Und hören Sie, da sich so viele Finger auf mich richten, darf ich eines einmal sagen. Die These: ‘Der Geist steht  links‘ ist nichts anderes als die permanente Wiederholung einer Dummheit.“

„In unserer Position ist Faschismus und Nationalsozialismus, Marxismus und Kommunismus nichts anderes als eine verfeindete Verwandtschaft derselben Familie.“

„Das eigenartige an Sozialisten ist doch, dass sie ihre Lehren aus der Vergangenheit ziehen, in der Gegenwart versagen und für die Zukunft goldene Berge versprechen.“

„Es hat keinen Sinn, auch nicht unter Einsatz der gesamten Staatsgewalt und mit einem aufwendigen Kontrollsystem, gegen den Markt zu operieren. […] Die Sozialdemokraten mit ihrer Fixierung auf staatliche Wirtschaft, auf Plan- und Zwangswirtschaft wollten eine härtere Bestrafung der Wirtschaftssünder und machten für jeden Missbrauch Erhards Soziale Marktwirtschaft verantwortlich.“

„Die hiesigen Breschnew-Bewunderer haben weniger Hirn im Kopf wie er im Hintern hat.“

„Linksübliche Medienkumpanei.“

„Von Platon über Rousseau bis zu Marx und Lenin zieht sich gleich einem  roten Faden geometrisches Ordnungsdenken von Utopisten wie eine Gegenmelodie zur Individuation durch die Geistesgeschichte unseres Kontinents. [...] Als Gesamtlösungen tragen ihre kollektivistischen Staats- und Gesellschaftsentwürfe zwangsneurotische Züge und müssen als Symptome einer aberratio mentis (Sinnes-Abweichung, Anm.) verstanden werden, von der eine gefährliche Wirkung ausgeht. Vor allem jene, meist  junge Menschen, die sich geistig noch nicht der macht der Wirklichkeit  gebeugt haben und sie idealistisch überfliegen möchten, sind gegen solche Ansteckungsgefahren kaum gefeit. Ideal und ideologisches Modell sind wahlverwandt. Allzu leicht verwechselt der von den Teufeln des Details noch nicht geschundene junge Geist die beiden. Deshalb ist es ja für Ideologien nicht allzu schwer, gerade die jungen Menschen für sich zu begeistern.“ (Strauß über die verführte 68-er Jugend)

„Sie beweisen doch nur, dass sie einen Kehlkopf aber keinen Kopf haben. Sie sind doch weder in der Lage zuzuhören noch zu denken. Bei ihnen ist  doch das Maul das einzige entwickelte Organ.“ (FJS an die Adresse eines Zwischnerufers)

„Der kann seine Füße in den Schuhen des Kanzlerkandidaten umdrehen, ohne dass sich die Richtung der Schuhe verändert.“

„Die Sozialisten bewegen sich ständig zwischen zwei Welten: Zwischen Marx und Murks.“

„Man ist noch lange kein Intellektueller, nur weil man links steht.“

„Ich weiß, dass Ihr von Euren Auftraggebern zusammengefahren worden seid aus  der gesamten Bundesrepublik. Glaubt aber ja nicht, dass wir auch nur   einen Zoll breit zurückweichen werden. Ihr könnt einem ja fast schon leidtun mit eurer erbärmlichen Dummheit. Ihr wärt die besten Schüler  von Dr. Joseph Goebbels gewesen. Ihr wärt die besten Anhänger Heinrich   Himmlers gewesen. Ihr seid die besten Nazis, die es je gegeben hat.“   (Franz Josef Strauß an die Adresse pöbelnder linker Demonstranten)

„Solange die Liberal-Sozialisten an der Regierung sind kann ich ihnen nur  sagen: Eher legt sich ein Hund einen Salami-Vorrat an, als dass die eine einmal eingeführte Steuer wieder abschaffen werden.“

„Am Ende unserer Generation darf es keinen Kommunismus mehr geben.“

„Die CDU/CSU ist nicht bereit, eine Politik zu unterstützen, die uns zu  Vorgartenzwergen in der Landschaft der Breschnew-Doktrin macht.“

„Ich   hoffe, dass manchen von euch, wenn sie denn einmal älter werden, einmal die Augen aufgehen werden, dass ihr eure Dummheit begreift und  dass ihr  merket, dass wir heute mit derselben Sorge um die Freiheit  kämpfen, wie es unsere Väter vor 1933 getan haben.“ (Franz Josef Strauß  an die Adresse pöbelnder linker Demonstranten)

„Melonenpartei  – außen  grün, aber innen rot.“ (Franz Josef Strauß als Kommentar über  die  wirkliche Gesinnung der Partei „Die Grünen“)

„Was passiert, wenn in der Sahara der Sozialismus eingeführt wird? Zehn Jahre überhaupt nichts, und dann wird der Sand knapp.“

„Wer bestimmt denn heute das Gesicht der Jungsozialisten? Spinnende Studenten, aus dem Leim geratene Akademiker und wildgewordene   Pädagogen.“

„Die Demokratisierung der Gesellschaft ist der Beginn der Anarchie, das Ende der wahren Demokratie. Wenn die Demokratisierung  weit genug fortgeschritten ist, dann endet sie im kommunistischen  Zwangsstaat.“ (Hinweis: Unter Demokratisierung verstand man seinerzeit  Einrichtungen  wie erweiterte Mitbestimmung und Studentenausschüsse)

„Ich   habe in meiner etwas karikaturhaften, manchmal groben Sprache gesagt: Das kommt mir genauso vor, wenn der kleine Max mit der Kindertrompete neben der Militärmusik herläuft und sagt, er habe das Marschkonzert bestimmt.“ (über Helmut Schmidts Rolle in der Weltpolitik)

„Diejenigen, die zum einfachen Leben zurückkehren wollen, müssen sich eben dafür geeignetere Regionen aussuchen. Niemand wird sie daran hindern, das Automobil durch einen Wanderrucksack zu ersetzen und ihre Verpflegung  im Freien zu suchen.“

„Sorgen sie dafür, dass die Freiheit in ihrem Lande, gleichgültig von woher sie bedroht wird, erhalten bleibt.“ (1977  zu Augusto Pinochet, Diktator  Chiles)

„Während der kommunistische Nachwuchs bei uns im Westen gegen den Bau von Kernkraftwerken demonstriert, wird in seinen geistigen Mutterländern im Osten Kernkraftwerk um Kernkraftwerk gebaut. Und auch Frankreich, unser großer Freund und Nachbar, hat in der selben Zeit in der bei uns kein Kernkraftwerk mehr gebaut oder genehmigt worden ist, die  Genehmigung und den Bau von 33 Kernkraftwerken mühelos – trotz der  inneren Diskussionen auch in Frankreich – bewältigt.“

„Als  Karl Marx das sogenannte  gesellschaftliche Sein des Menschen […] zum Prägestempel seines  Bewusstseins machen wollte, bedeutete dies einen Abfall von Geschichte und Zielsetzung des europäischen Geistes. Denn nur der kann den Menschen als Reflex der Gesellschaft begreifen, wer  ihn seiner Individualität beraubt sieht oder berauben möchte. […] In  dieser geistigen Verwirrung wurzeln alle Ideologien und totalitären  Machtsysteme. Der ein- und ersetzbare Mensch, der nur so viel wert ist  wie er eine Lücke in der Marschkolonne der Gleichgeschalteten ausfüllt, erlaubt es Despoten, unbegrenzt Macht auszuüben. Durch Terror  verwandelt der ideologische  Gewaltherrscher den Staat in ein Zuchthaus, durch Propaganda die Insassen zu ergebenen Fanatikern. Hinter der Freiheit riegeln die Machthaber Eisentüren zu, die nur von außen zu öffnen sind, wie wir es im freien Teil unseres Vaterlandes 1945 erlebt  haben.“

„Der Kollektivismus, den wir in der rechtsradikalen Ausstattung im Jahr 1945 losgeworden sind, [darf] nunmehr [nicht] in linksradikaler Verbrämung und intellektueller Einrahmung […] von der anderen Seite der politischen Landschaft her wiederum als die angeblich allein mögliche zukunftsträchtige Lebensform beschert werden […].“

„Die Todfeinde einer Marktwirtschaft heißen Inflation und Marxismus. Beide sind gegenwärtig ein lebensbedrohendes Bündnis eingegangen. Die  Inflation des Geldes als Ausdruck der Wünsche hat neben tiefreichenden wirtschaftlichen Schäden den geistigen Nährboden für sozialistische Ideologien des Neides und der Gleichmacherei aller Schattierungen geschaffen, die über die Tarnworte ‘Verbesserungen‘, ‘Reformen‘ bis hin zu ‘Systemüberwindung‘ [eine] Umverteilung und eine funktionärsgesteuerte staatliche Verwaltungswirtschaft zum Ziel haben.“

„Wer das kommunistische System ohne Änderung des Systems effizienter machen will, der ist genauso töricht wie einer der glaubt, Schneebälle rösten zu können.“

„Der  linke Teil – eine Minderheit der Studenten, der  Lehrer, der Pädagogen, der Dozenten, der Assistenten, der Psychologen, der Politologen, der  Soziologen – da kommt das alles doch her. Das sind doch keine Arbeiter, meine Damen und Herren. Die haben in ihrem Leben doch noch nie eine  Schaufel oder einen Schraubenzieher in der Hand  gehabt.“

„Deutsche politische Führung hat im Laufe der Jahrhunderte – und im Laufe der von meiner Generation erlebten Jahrzehnte – Versäumnisse, Fehler und auch Verbrechen begangen. Daraus aber den Schluss zu ziehen, dass solches nur und ausschließlich bei den Deutschen vorkomme, ist eine unzulässige historische Verengung. […] Wir tragen an dem, was im deutschen Namen verschuldet wurde. Die historische Wahrheit aber erlaubt es nicht nur, sie gebietet es uns, zu sagen: Auch andere haben Versäumnisse begangen, auch andere haben Fehler gemacht, auch an dem deutschen Volk sind während des Krieges und nach dem Kriege Verbrechen in großer Zahl und Scheußlichkeit begangen worden.“

„Augstein, von Komplexen geplagt, ist in der deutschen Politik und Publizistik das, was der listig-verschlagene Loki in der germanischen Sagen- und Götterwelt ist. Zudem hat sich mir beim Spiegel und Augstein nicht nur einmal die Frage gestellt, in wessen Auftrag sie arbeiten. […] Es wurde festgestellt, dass der Spiegel Material des sowjetischen Geheimdienstes KGB verwendet hat, dies aber nicht bewusst geschehen sei.“


Franz Josef Strauß Zitate - über Menschen, die Gesellschaft und das Miteinander

„Wer durch Lautstärke oder andere Gewaltanwendung die Abhaltung einer  politischen Veranstaltung verhindern will, ist ein Radikaler, ein Extremist und in den Methoden ein Nazi.“ (Franz Josef Strauß als Reaktion auf ein Pfeifkonzert linker Unruhestifter bei einer politischen Kundgebung)

„Sagen  Sie den Menschen, dass diesmal um unser Schicksal gewürfelt wird. Sagen  sie den Menschen, dass sich keiner mehr dem Felsschlag der Politik entziehen kann. Es gibt kein Glück im stillen Winkel mehr. Sagen Sie es  den Verschlafenen, Verdrossenen, Saumseligen, ‘Lätschernen‘ und  ‘Lappernden‘ in diesem Lande.“

„Die Italiener kommen mit Verhältnissen zurecht, unter denen die Deutschen längst ausgestorben wären.“

„Geht  es weiter wie bisher, dann wird man in hundert Jahren noch sagen, die   Deutschen dürfen, weil sie einen Hitler gehabt haben, dieses nicht  denken, jenes nicht sagen, ein Drittes nicht tun. So werden wir nie die   Freiheit für Deutschland auf friedlichem Wege, die Freiheit für Europa   erreichen“ (Strauß über den Umgang mit unserer Vergangenheit und darüber, dass „die Deutschen wieder den aufrechten und normalen Gang   lernen“ müssten)

„Vox populi, vox Rindvieh.“

„Scheißhausblatt!“ (Franz Josef Strauß über den Spiegel)

„Die Schlachtfelder und Revolutionsbarrikaden haben sich verlagert. Die  Welt der Medien mit ihren ungeheuren Auswirkungen, die keine echte   Abschottungsmöglichkeit mehr bieten, die Laboratorien der Wissenschaft, die Studios der Denker, die Schreibtische der Ingenieure, die  Produktionshallen moderner Industrie – hier werden die Schlachten von  morgen geschlagen, das sind die Schlachtfelder der Zukunft. Hier wird   entschieden, welches System das stärkere ist“

„Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten  Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.“

„Weite Teile unserer Bevölkerung tun so, als ob nur die eigenen Waffen, nicht  aber die Waffen des potentiellen Gegners gefährlich wären. Es ist für  mich ein unerklärliches Phänomen, welches mit charakterlicher Pervertierung, um nicht zu sagen Zerstörung und Selbstzerstörung zusammenhängt, dass die Deutschen sich nicht für moralisch reif halten, über die Mittel der Souveränität, die Atomwaffe, selbst verfügen zu wollen“.

„Die Erziehung der Kinder ist eine Uraufgabe, eine von Gott den Eltern auferlegte Pflicht, ist ihr ureigenstes Recht.“

„Die Jugend will nicht mit Samthandschuhen oder mit Watte angefaßt werden,  die jungen Menschen brauchen einen harten Ausbildungsprozeß, wenn sie im Leben von morgen ihren Mann stehen sollen und wenn sie nicht eines Tages im Konflikt zur Gesellschaft dann mehr oder minder latente   Revolutionäre werden sollen.“

„Vigilia pretium libertatis – frei bleibt nur, wer auf der Hut ist.“

„Eine unerträgliche Belastung des Parlaments und der Demokratie.“ (Franz Josef Strauß über Herbert Wehner, SPD)

„Wie manche Pfarrer die Kirche leer predigen, reden auch manche Politiker den Saal leer.“

„Wem es bei uns hier im Bundesgebiet nicht paßt, der kann ja hinübergehen in die Sowjetzone.“

„Wir wollen von niemandem mehr, weder von Washington, noch von Moskau, von   keinem europäischen Nachbarn, auch nicht von Tel Aviv, ständig an unsere Vergangenheit erinnert werden.“

„Ein Pessimist ist ein ausgelernter Optimist.“

„Über einen Sünder der Buße tut herrscht mehr Freude im Himmel als über eintausend Gerechte.“

„Ein Volk, das diese wirtschaftlichen Leistungen vollbracht hat, hat ein Recht darauf, von Auschwitz nichts mehr hören zu wollen.“ (1978,  Frankfurter Rundschau)

„Von Bayern gehen die meisten politischen Dummheiten aus. Aber wenn die  Bayern sie längst abgelegt haben, werden sie anderswo noch als der Weisheit letzter Schluss verkauft.“ (Von 1955, Franz Josef Strauß  kritisiert seine Heimat und lässt sie doch klüger erscheinen als alle  anderen)

„Der  Spiegel ist ein tiefer Ausdruck der Zerrissenheit und des Nihilismus  (Verneinung aller Wert- und Gesellschaftsordnung, Anm.) der deutschen Seele, wobei er selbst zu dieser Zerrissenheit entscheidend beigetragen hat. Er ist Produkt und  Produzent dieser Haltung gleichermassen.“

„Mit Ratten und Schmeißfliegen führt man keine Prozesse.“

„Es  gibt eine normative Kraft des Faktischen. Sie ist mächtig und unter Umständen gefährlich. Aber es gibt keine faktenersetzende Kraft des Phraseologischen.“

„Man soll die Mumie endlich einmal im Grab lassen und nicht das Grass fressen, das darüber gewachsen ist.“

„Politik wird von Menschen gemacht und Menschen machen Fehler.“

„Wie erreichen wir, dass die Bundesrepublik Deutschland nicht als der   ständige Prügelknabe, nicht als der dauernde Fürsorgezögling, nicht als das Aschenbrödel im Konzert der Mächte dasteht? Der Weg, um aus diesemTal der Ohnmacht herauszukommen, […] ist eine Maximierung unserer wissenschaftlichen Leistung, auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften ebenso wie der Naturwissenschaften, wobei auf letzteren sicherlich ein  besonderer Schwerpunkt liegen muss. Es geht nicht um Weltmachtträume. Es  geht darum, dass Deutschland den Anspruch erhebt, als in jeder  Hinsicht gleichberechtigte Macht etwa wie England oder Frankreich behandelt zu werden. Doch wer hierzulande eine solche Überlegung ausspricht, die für dieses andere Volk eine Selbstverständlichkeit  darstellt, bricht ein uns selbst auferlegtes Tabu und macht sich zum  Zielpunkt eifernder und  vielfältiger Angriffe.“

„Ich  erhebe seit Jahr und Tag meine Forderung, dass wir endlich aus dem Schatten Hitlers, aus dem Dunstkreis des Dritten Reiches heraustreten,  dass wir den Kreidekreis einer lähmenden Vergangenheit verlassen müssen.  Geht es weiter wie bisher, dann wird man in hundert Jahren noch sagen,  die Deutschen dürfen, weil sie einen Hitler gehabt haben, dies nicht  denken, jenes nicht sagen, ein Drittes nicht tun. So werden wir nie die  Freiheit für Deutschland auf friedlichem Wege, die Freiheit für Europa  erreichen.“

„Ich  bin davon überzeugt, dass die Zukunft der nächsten Generation nur dann  gesichert werden kann, wenn wir im Wettbewerb mit den anderen  hochindustrialisierten Staaten und den Konkurrenten von morgen Schritt  halten. Die Verantwortung für die Lebens- und Arbeitswelt verpflichtet  uns, den wissenschaftlich-technischen Fortschritt nachhaltig zu fördern und zu nutzen. Technikfeindlichkeit, Zivilisations- und  Kulturpessimismus, Verklärung der Vergangenheit und Flucht vor der Gegenwart lösen keine Probleme. Es ist meine feste Überzeugung, dass wir auf moderne Wissenschaft und Technik angewiesen sind, wenn wir eine  humane Gestaltung der Arbeitswelt erreichen, menschenwürdige  Lebensbedingungen und soziale Sicherheit für alle weiterentwickeln und unsere natürliche Umwelt bewahren wollen. Auch gilt es, der Jugend den Ausblick in eine lebenswerte Zukunft zu vermitteln. […] Politik in meiner Verantwortung will keinen Fortschritt um jeden Preis, sie will einen Fortschritt mit menschlichem Maß und mit Ehrfurcht vor der Schöpfung.“


Franz Josef Strauß Zitate - über Kommunikation und Rhetorik:

„Man muss einfach reden aber kompliziert denken. Nicht umgekehrt.“

„Man muss heftige Worte, aber maßvolle Taten gebrauchen.“

„Anstatt sofort konkrete Themen zu diskutieren, ist es manchmal ratsam zunächst eine politische `tour d'horizon`zu unternehmen.“

„Ich halte es für eine Zumutung, wenn der Bürger, der kommt, um vom Politiker Auskunft zu erhalten, mit nichtsagenden Floskeln bedient   wird.“

„Ein Politiker, der ein guter Redner sein will, wird immer einiges sagen, was die Leute nicht verstehen.“

„Wenn ein Redner Hoffnungslosigkeit spürt, muss er Hoffnung machen, wenn er Mutlosigkeit spürt, Mut, wenn er eine Stimmung der Ausweglosigkeit registriert, muss er Wege zeigen. Nur dann ist es möglich, eine  wankende Truppe nochmals umzudrehen. Gibt man in so einem Fall der vorgefundenen Stimmung nach, ist das Scheitern des Unternehmens  vorgezeichnet.“

„Es ist besser, in einem kleinen Raum zu sprechen, der überfüllt, als in einem großen Raum, der halbleer ist, selbst wenn man dort mehr Zuhörer hat.“

„Ich bin kein Freund des Pathos, dennoch glaube ich, dass ein guter Redner ohne Pathos nicht auskommt.“

„Lieber als leere Versprechungen ist den Menschen ein ehrliches Wort.“

„Erfolgreichen Rednern haftet grundsätzlich etwas Mystisches und Geheimnisvolles an.“

„Zwischenrufe sind für mich ein belebendes Element. Sie geben die Chance zur spontanen Antwort und können, geschickt gekontert, das Publikum  erwärmen  und erheitern.“

„Es  ist nicht tief genug zu beklagen, wie sehr die Union der linken Seite  unterlegen ist, wenn es darum geht, einen Skandal als solchen zu  behandeln, der Öffentlichkeit sichtbar zu machen  und die politischen  Konsequenzen daraus zu ziehen. Was im Gegensatz die  SPD aus der kleinsten Geschichte bei uns macht – wochenlange  Diskussionen, Protestveranstaltungen, Untersuchungsausschüsse und so weiter und so  weiter. […] Nach der Barschels Tod hat sich die CDU  kleinlaut der von der Presse erzeugten und von der SPD geförderten Psychose gebeugt. Pausenlose Schuldbekenntnisse, ununterbrochene  Rechtfertigungen, die  Demonstrative Demutshaltung, all das konnte viele frühere CDU-Wähler beim besten Willen nicht dazu bringen, der Partei in dieser schwierigen Lage die Treue zu halten […] nach einer Schlusserklärung zum Fall Barschel wäre die Offensive gegen die SPD notwendig gewesen, deren Verhalten in der ganzen Angelegenheit durchaus  Anlass zu vielen kritischen Fragen gab. Stattdessen hat sich die CDU willig ins Barschel-Ghetto sperren lassen und war sich nicht einmal zu  schade, sich am allgemeinen Scherbengericht über Barschel zu beteiligen und zusätzlich Steine auf ihn zu werfen. Der Acker für die SPD war bestellt. Der Fall zeigt, wie sehr es die SPD versteht, echt oder angebliche Skandale im Unionslager zu instrumentalisieren und auszunutzen.“

„Wer everybody's Darling sein möchte, ist zuletzt everybody's Depp.“


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